Tuy Hoa, Vietnam: Im Mittelpunkt

Wir sind in einem Dorf bei Tuy Hoa gestrandet. Und haben den Strand fast für uns allein.

Unser Ziel, Touristen möglichst aus dem Weg zu gehen, haben wir hier erreicht. Es gibt keine – außer uns. Wir sind hier die Stars! An uns hängen die Augen! Wir werden hofiert!

Die Besitzerin von unserem “Violet-Hotel” ist ganz außer sich, dass wir bei ihr absteigen und tätschelt Helga beim Zimmerzeigen immer wieder die Wange. Wo wir hinkommen, werden wir sofort von Kindern umringt, die uns zuvor von Weitem ihr “Hello” zugerufen haben. Die erwachsenen Bewohner des Fischerdorfes (laut Karte Xuan Duc) fragen, wo wir herkommen, wie alt wir sind. Man weist uns mit Händen und Füßen den Weg zu einem Strand in der Nachbarbucht. Englisch spricht hier niemand.

Am Wegesrand bietet man uns Küchlein an, die in Schälchen aus Ton gebacken werden. Am Abend wird für uns ein “Restaurant” aufgemacht, um uns frisch gefangenen Fisch zu servieren. Die Besitzerin bleibt die ganze Zeit an unserem Tisch, um uns das gegrillte Meerestier nach und nach in mundgerechten Stücken auf die Teller zu legen.

Schon ein bisschen anstrengend, so im Mittelpunkt zu stehen!

Die Vietnamesen sind ein überaus freundliches und herzliches Volk! Hatte ich je etwas anderes gesagt?

Im Reiseführer kommt das Örtchen nur am Rande vor. Hoffentlich bleibt das so.

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2 Kommentare zu “Tuy Hoa, Vietnam: Im Mittelpunkt”

  1. erwin sagt:

    Toll!!Einfach nur schön, was Ihr so erlebt.
    LG erwin

    • Renate sagt:

      Liebe Helga, lieber Dieter, ja, Erwin kann ich nur zustimmen. Helga ist ja öfters zu sehen, schön, dass auch von Dieter mal welche Bilder dabei sind. Das nehme ich als entspannt wahr. Weiterhin alles Gute.
      Es grüßt
      Renate

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