Neuseeland: Die letzten Tage

Der Abschied naht. Am Samstag (29. März) verlassen wir Neuseeland Richtung Fidschi. Eine kurze, schnörkellose Zusammenfassung der letzten Tage im Land der Kiwis.

Am Dienstag verlassen wir die Westcoast Richtung Fährhafen Picton. Auch wir wollen uns Tramper freundlich zeigen und nehmen Viktor mit, einen jungen Dänen, der im Anschluss an Neuseeland nach nach Borneo will. Im Regenwald gäbe es ein Musikfestival mit World Music, erzählt er. Und ich dachte, dort gäbe es nur Orang-Utas.

In Picton übernachten wir im “Tombstone Backpacker”. Das quicklebendige Hostel direkt beim Friedhof ist super, sogar ein eigenes Bad haben wir. Eigentlich zu schade nur als Durchgangsstation, aber wir müssen weiter. Am Mittwochmorgen nehmen wir die Interislander-Fähre und können diesmal die bezaubernde Landschaft der Marlboro Sounds bei bestem Wetter betrachten.

Kurz nach Mittag laufen wir in Wellington ein. Aus der Fähre raus und gleich weiter Richtung Norden. Wir fahren bis Turangi am Lake Taupo, wo wir im “Riverstone Backpacker” absteigen. Zuvor sind wir am Kegel des Mount Tongariro vorbeigefahren. Wir erinnern uns noch gut an die phantastische Wanderung, die wir 2005 hier unternommen haben.

Am Donnerstag starten wir in aller Herrgottsfrühe Richtung Auckland. Wir wollen noch vor Mittag dort sein, um Helgas neuen Reisepass abholen zu können. Viertel nach elf stehen wir vor der Tür des deutschen Honorarkonsulats im 13. Stock des PWC-Towers, und zehn Minuten später hält Helga das ersehnte Dokument in ihren Händen. Grenzübertritte dürften jetzt wieder ohne Herzklopfen möglich sein. Wir feiern das freudige Ereignis mit einer Portion Sushi, die in Neuseeland besser und billiger sind als in Deutschland.

Für die letzen zwei Nächte in Neuseeland haben wir ein Quartier etwas westlich von Auckland gebucht. “Jandal Palace” liegt in Piha, einem beliebten Ziel für Tagesausflügler aus Auckland. Der Ort liegt wunderschön zwischen Felsen an der Westküste, nur etwa 30 Kilometer von Auckland entfernt. Zunächst hatten wir uns etwas geärgert, dass wir die letzten beiden Tage nicht direkt in Auckland gebucht haben, aber als wir Ort und Backpacker sehen, sind wir glücklich über diese Entscheidung. Am Freitag, dem Tag vor unserer Abreise, genießen wir den Strand und die lockere Atmosphäre im Backpacker.

So, das war Neuseeland. Obwohl wir diesmal gar nicht zu den absoluten Top-Zielen gefahren sind, hat uns das Land einmal mehr mit seiner Landschaft und seinen Leuten begeistert. Was haben wir vermisst in Neuseeland und Australien im Vergleich zu Südostasien? Die vielen Kinder auf der Straße und ihr Lachen. Ob wir es in Fidschi wiederfinden?

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Ein Kommentar zu “Neuseeland: Die letzten Tage”

  1. Eugen sagt:

    ach, diese fantastischen meeresbilder – seufz…

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