Nationalpark Manu, Peru: Die Spur des Leoparden

Eins haben wir auf der Reise wenig gesehen: Wildtiere. Das wird sich im Nationalpark Manu ändern, hoffen wir.

Den Nationalpark kann man nur als Teilnehmer einer organisierten Tour besuchen, und das Tourunternehmen muss von der Naturschutzbehörde zertifiziert sein. Wir entscheiden uns für eines der im Loose-Reiseführer empfohlenen Unternehmen. Amazon Trails Peru www.amazontrailsperu hat einen deutschen Besitzer und bietet drei-bis achttägige Exkursionen an. Wir buchen eine Tour von vier Tagen Dauer, was relativ kurz ist. Die längeren Touren führen tiefer in den Nationalpark hinein, kosten aber auch erheblich mehr. Für fünf Tage hätten wir schon rund 900 Euro pro Person hinlegen müssen. Der weitaus größte Zeil des Nationalparks ist – glücklicherweise – für den Tourismus gesperrt und Wissenschaftlern mit Genehmigung der peruanischen Behörden vorbehalten.

Der Nationalpark Manu gilt als eine der letzten weitgehend unberührten Regenwaldgebiete der Erde. Große Teile des über 18.000 Quadratkilometer großen Gebiets sind noch unerforscht. 1997 wurde Manu von der UNESCO wegen seiner Artenvielfalt zum Naturerbe der Menschheit erklärt. Zehn Prozent aller Pflanzenarten, die weltweit existieren, sollen hier vorkommen, 1.000 Vogelarten, 200 Säugetierarten, nach Schätzungen hunderttausende Insektenarten. Tief im Innern des Urwalds leben zudem einige indigene Völker, die bisher kaum Kontakt zu unserer Zivilisation hatten wie die Nahua und Mashco-Piro. (An dieser Stelle wird übrigens der politisch korrekte Begriff “indigen” vollends fraglich. Wird er doch gleichermaßen angewandt auf Indios des Hochlandes, die seit Jahrhunderten in engem Kontakt mit der europäisch geprägten Kultur stehen und deren Lebensweise folglich durch manche Wandlungen gegangen ist. Vielleicht sollte ich mir die sprachlichen Verrenkungen sparen …)

Am Sonntag (22. Juni), punkt 6:20 Uhr klingelt Miguel, unser Führer, an der Tür unseres Hotels Ninos II. Im Toyota Minivan sitzen schon Fabian, ein junger Mann aus Schwyz in der Schweiz, und Omar, ein Herr in unserem Alter, der seit Jahrzehnten in Dänemark lebt, aus dem Iran stammt und zum ersten Mal ohne seine Frau unterwegs ist. Zur Crew gehören neben Miguel, dem Führer, Antonio, der für uns kochen wird, und Pedro, der fährt. Wir holen dann noch Marlon und Marius ab, zwei Jungs, die grade das Abi hinter sich haben und ebenfalls in der Schweiz zu Hause sind. So können wir auf Deutsch über die Klatsche lästern, die sich die Schweiz am Vorabend gegen Frankreich eingefangen hat.

Wir machen zunächst ein paar Stops, damit Antonio Lebensmittel einkaufen kann, unter anderem im Ort Oropesa, das für seine Chutas bekannt ist, leckere Weizenbrote mit leicht süßlichem Geschmack. Dann geht es wieder hoch hinaus. Wir fahren über den 3.900 Meter hohen Huanvarani-Pass, von dem wir einen tollen Blick zur Nevado Ausangate haben, einem von ewigem Eis bedeckten Gebirgsmassiv, über 6.200 Meter hoch.

Begräbnistürmchen

Auf dem Weg abwärts kommen wir beim Ort Ninmarca an einer Ansammlung runder Türmchen vorbei. Die niedrigen Gemäuer werden “Chullpas” genannt, erklärt uns Miguel, und waren in der Zeit vor den Inkas Begräbnisstätten. Das Volk der Lupakas bewahrte die Toten samt Grabbeigaben darin in hockender Stellung auf. Als wir durch die Begräbnistürmchen laufen stürzen sich gleich eine Schar Mädchen auf uns und drängen uns Stoffarmbänder auf. Keine billige Importware, sondern die Mädchen im Dorf stricken die bunten Bänder selbst. Kinderarbeit ist auch in Peru vielgestaltig.

Wenige Kilometer weiter erreichen wir Paucartambo. Dem malerischen Bergdorf in 2.800 Metern Höhe sieht man nicht mehr an, dass hier die Spanier indianische und afrikanische Sklaven zum Silberschürfen missbrauchten. Da Antonio hier noch eine Runde einkaufen geht, haben wir etwas Zeit durch hübschen Gassen mit den weiß getünchten Häusern und blauen Fensterläden zu gehen und einen Blick in die schmucke Kirche zu werfen, deren wichtigste Reliquie ein Bildnis der Jungfrau Carmen ist. Im Juli rankt sich um diese Variante der Marienverehrung ein viertägiges Fest, erfahren wir.

Runter in den Nebelwald

Auf der Passhöhe Atjanaco (3.550 Meter) haben wir einen fantastischen Blick hinunter auf die Wolkendecke, die den Nebelwald einhüllt. Ein große Holztafel weißt auf den Beginn des Nationalparks Manu hin. Von nun an geht es nur noch bergab, 3.000 Höhenmeter auf einer schmalen Schotterstraße. Und von nun an halten wir Ausschau nach Tieren. Und sehen erstmal keine. Gut, dass wir Miguel dabei haben, der Vögel ausmacht, wo wir vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen. Zum Beispiel Papageien (oder Aras), die sich mit ihren hellgrünen, gelben und schwarzen Federn kaum von den Bäumen abheben. Auch die Wollaffen mit ihrem dichten, grau-braunen Fell, die sich bedächtig in den Kronen der Bäume bewegen, entdeckt Miguel zuerst.

Zunächst ist die Sicht zudem durch die Nebelschleicher getrübt, die an den Hängen hochwabern. Wasserfälle stürzen am Wegesrand herab, die hier nichts Besonderes sind, die aber jeder für sich in Deutschland schon für eine veritable Touristenattraktion reichen würden. Der Boden ist oft von einem dicken Moospolster überzogen. Aufden Ästen der Bäume wachsen Farne und Bromelien, die oben mehr Licht finden. Unsere Mägen melden sich. Wir stellen einen Campingtisch an den Rand der Straße, ziehen eine blau und rot gestreifte Decke darüber und decken den Tisch mit Tellern und Bechern aus Blech. Koch Antonio serviert Hähnchenkeulen und buntes Gemüse, von ihm zu Hause vorbereitet.

Meter um Meter verlieren wir an Höhe, Grad um Grad wir es wärmer. Wolken und Nebel weichen einem sonnigen Tag. Fahrer Pedro bremst scharf, denn auf der Straße liegt eine Schlange. Das etwa anderhalb Meter lange, giftgrüne Reptil ist ungiftig, wie uns Miguel versichert. Offenbar ist sie auch verletzt, denn Blut rinnt aus ihrem Maul. Nachdem wir sie ausgiebig betrachtet und fotografiert haben, hält Miguel der Schlange einen Stock hin, um den sie sich wickelt. So trägt er sie zum Wegesrand und wirft sie ins Grün.

Perus Nationalvogel

Wenig später entdeckt Miguel Perus Nationalvogel. Der Felsenhahn mit seinem leuchtend roten Gefieder sieht schön und zugleich etwas komisch aus. Denn das Gefieder überdeckt den Schnabel, was seinem Kopf unvogelhaft dick und stumpf erscheinen lässt. Das sehen wir allerdings erst, nachdem Miguel das Fernrohr postiert hat. Die Vögel hüpfen in ziemlich großer Entfernung auf den Ästen herum. Deshalb ist es auch ziemlich schwierig, sie mit meiner Kamera zu fotografieren. In diesen Situationen hätte ich gerne ein Teleobjektiv. Schwierig auf Speicherkarte zu bannen sind auch die vielen, bunten Schmetterlinge. Vor allem die besonders großen blauen sind so flatterhaft, dass ich stets zu spät auf den Auslöser drücke. Und gänzlich als mit meinen Mitteln unfotografierbar erweisen sich die bunt schillernden Kolibris, deren schnellem Flügelschlag auch das Auge nicht folgen kann.

Am späten Nachmittag erreichen wir unser Quartier für die Nacht. Die “Bamboo Lodge”, auf etwa 900 Meter Höhe gelegen, erweist sich als überraschend komfortabel. Sie besteht aus recht neuen Bambushütten mit eigenem Bad und Elektrizität. In der Küchenhütte bereitet Pedro noch ein leckeres Abendessen und Miguel erklärt den Plan für den nächsten Tag. Wir sind ganz zufrieden mit der “Ausbeute” bisher. Es ist ja auch im artenreichsten Gebiet nicht so, dass hinter jedem Baum ein exotisches Tier hockt und nur darauf wartet, vor einer Touristengruppe zu posieren. Große Säugetiere werden wir nur mit Glück zu Gesicht bekommen. Gar einen Jaguar hätte Seltenheitswert. Wir gehen früh zu Bett und hören beim Einschlummern das vielstimmigen Konzert der Vögel und Laute des Dschungels, die uns fremd und geheimnisvoll sind.

Weiter per Boot

Am nächsten Morgen fahren wir über das Städtchen Pilcapata, das die letzte Tankstelle vor dem Urwald besitzt, weiter nach Atalaya. Hier sind wir nur noch 500 Meter über dem Meeresspiegel. Es ist tropisch heiß. Der Ort besteht nur aus ein paar Häusern, die fast alle auch Läden sind, und einem kleinen Hafen. Die Fahrt mit dem Minivan ist zu Ende, denn unser zweites Quartier ist nur mit dem Boot zu erreichen. Mit unserem überdachten Kanu tuckern wir den Rio Madre de Dios entlang, der viele, viele Kilometer weiter in den Amazonas mündet. Am Ufer entdecken wir Flussottern, die aber sofort ins Wasser springen und fortan nur noch als dunkle Schatten unter der Oberfläche erscheinen. Weiße Reiher staksen über die Geröllfelder am Ufer. Der Rio Madre de Dios ist hier nur noch von sanften Hügeln umgeben, bevor er weiter in seinem weiteren Lauf ins ebene Tiefland des Amazonasbeckens fließt. So sanft die Umgebung, so wild zeigt sich mitunter der Fluss selbst. An einigen Stromschnellen spritzt soviel Wasser ins Boot, dass wir die Kameras wasserdicht verpacken müssen. Nach etwa einer Dreiviertelstunde kommen wir an unserem zweiten Quartier an. Die “Rio de Oro Lodge” ist deutlich einfacher als die vorige Unterkunft. Elektrischen Strom gibt es nicht, in jedem Zimmer des Holzhauses dafür eine Kerze und Streichhölzer.

Urvögel und wandernde Bäume

Nach dem Mittagessen gehen wir in den Dschungel und entdecken dabei einen ganz seltsamen Vogel. Der Hoatzin wurde wegen der Flügelkrallen der Jungvögel für einen Verwandten des Ur-Vogels Archaeopteryx gehalten, der sich aus den Reptilien entwickelt hat. So erzählt es uns auch Miguel, der ansonsten naturkundlich sattelfest erscheint. Inzwischen habe ich nachgelesen: Diese Zuordnung gilt inzwischen wissenschaftlich als unwahrscheinlich. Wie auch immer: Allein schon durch seine auffällige zackige Haube, sieht der recht große Hoatzin schon reichlich “urzeitlich”, jedenfalls sehr anders aus als andere Vögel. Fliegen kann er zudem ganz schlecht.

Doch nicht nur die Fauna hält seltsame Wesen parat, auch die Flora steht nicht nach. Da gibt es zum Beispiel einen Baum, der wandern kann. In Bodennähe verzweigt sich der Stamm in zahlreiche stelzenartige Verästelungen. Miguel erklärt es so: Einzelne der Stelzen sterben ab, dafür wachsen andere an anderer Stelle nach. Dadurch bewegt sich der Baum langsam von der Stelle. Und zwar in die Richtung, wo es am hellsten ist, also die Blätter am besten Photosynthese betreiben können. Leider habe ich den Namen der Bäume vergessen. Bei den Fotos ist einer zu sehen.

Wasserschwein

Nach dem Dschungelspaziergang schippern wir ein Stück den Fluss hinunter. Ziel ist der Machuwasi See, der einst ein Flussarm des Rio Madre de Dio war, nun aber vom Flusslauf abgeschnitten ist. Auch hier steht die Vogelbeobachtung im Vordergrund. Dazu steigen wir auf einfache Holzflöße, die aussehen als hätten sie Pfadfinder aus Gummersbach als Gruppenaufgabe zusammengezimmert. Aber sie halten sich über Wasser. Ist auch besser so, denn auszuschließen ist nicht, dass Kaimane im Wasser lauern. Sagt zumindest Miguel. Gesehen haben wir keine. Dafür aber wieder viele Vögel. Darunter ist neben den vielen kleinen, deren Namen ich so schnell wieder vergessen habe wie sie gefallen sind, auch den großen Greifvogel Harpyie, der bis zwei Meter Spannweite haben kann. Und dann gibt es doch noch Sägetier-Alarm. Kein Leopard, sondern ein Wasserschwein bewegt ziemlich weit entfernt am Ufer. Wasserschweine oder Capybaras sind die größten Nagetiere der Welt. Sie werden über einen Meter lang und 60 Zentimeter hoch und sind ein größerer Verwandter des Meerschweinchens. Leider sitze ich so unglücklich auf dem Floß, dass ich selbst das Tier nicht sehen und fotografieren kann. Zurück in der Lodge versammeln wir uns zum Candlelight-Dinner in der Küchenhütte. Kein Licht, kein Fernseher, kein Internet, aber viel Müdigkeit. Unter diesen Bedingungen sind die Abende kurz.

Papageienlecke

Am dritten Tag unserer Manu-Tour müssen wir ganz früh raus. Noch in der Dunkelheit brechen wir mit dem Boot auf, wieder ein Stück den Fluss hinunter, zu einer Papageienlecke. Erst in den 1980er Jahren hat man entdeckt, dass sich wild lebende Papageien an lehmigen Stellen von Flussufern treffen und dort Erde fressen. Inzwischen hat die Wissenschaft herausgefunden, dass die Vögel die Salze und Mineralien in der Erde brauchen, um giftige Beeren und deren Samen unbeschadet verdauen zu können. Als die Sonne aufgeht beziehen wir auf dem Geröll am Flussufer Posten. Der Geröllstreifen ist ziemlich breit, bis zur lehmigen Uferböschung sind es vielleicht 80 Meter. Zunächst lässt sich kein Vogel blicken. Nach und nach fliegen jedoch mehr und mehr Papageien vom anderen Flussufer herüber. Sie lassen sich dann zunächst in den Bäumen nieder, wo sie kaum zu erkennen sind. Miguel erklärt, dass die Vögel sehr vorsichtig sind und lange warten, bis ihnen der Fressplatz ungefährlich erscheint. Nach und nach hängen dann immer mehr grün-bunte Farbkleckse an der erdbraunen Uferwand. Mehr ist mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Nur mit dem Fernrohr können wir verfolgen, wie die Rotbugaras und Blaukopfaras die Erdstückchen aus der Uferwand picken. Dann entsteht plötzlich ein großes Geschrei, und die Vögel stieben auseinander. Irgendetwas hat sie verschreckt, sie bleiben fortan der Lecke fern und fliegen nach und nach wieder zurück zu ihren angestammten Plätzen.

Die Spur des Leoparden

Zurück in der Lodge frühstücken wir erstmal und brechen danach zu einer weiteren Tour durch den Dschungel auf. Das Gelände um die Lodge ist ziemlich feucht und matschig. Wie schon beim Gang zuvor haben wir Gummistiefel übergezogen. Die sind nicht nur gut im Matsch, sondern auch, wenn man doch mal auf eine Schlange tritt. Miguel ruft uns zusammen. Er hat eine Spur entdeckt, eine aufregende sogar. Die frischen Abdrücke in der dunklen Erde sind die eines Leoparden-Weibchens, das mit seinem Jungen unterwegs ist. Bei uns Dschungelhelden aus den Schweizer Bergen, dem norddeutschen Flachland und dem Land von Helle Thorning-Schmidt schlagen die Herzen kräftiger. Eine Leopardenmutter mit Kind ganz in der Nähe! Ob das nicht doch ein bisschen gefährlich ist? “Ja”, sagt Miguel, “wenn wir ihr über den Weg laufen schon.” Aber das sei unwahrscheinlich. Oft beobachteten die Raubkatzen menschliche Eindringlinge aus sicherer Entfernung. Im Fall eines Falles sollten wir eng zusammen bleiben und uns ruhig verhalten, auf keinen Fall weglaufen.

Ich will die Sache nicht dramatischer machen als sie war. Wir bekommen auf dem weiteren Weg die Leopardin nicht zu Gesicht. Auch keine Ozelots und Tapiere, deren Spuren Miguel ebenfalls erkannt hat. Ich bin aber froh, dass die Leopardenspur mir die Rechtfertigung für eine reißerische Überschrift geliefert hat. Die wird hoffentlich die schwächelnden Klickzahlen ähnlich in die Höhe treiben wie einst die Zeile “Sex im Schlafbus“;-).

Blattschneideameisen

Was Tiere angeht müssen wir uns auf unserem Marsch mit unwesentlich kleineren als Leoparden begnügen. Mit Blattschneideameisen zum Beispiel. In langen Kolonnen laufen sie uns über den Weg; sie legen mit einem Stückchen Blatt auf dem Rücken oft hunderte Meter bis zu ihrem Nest zurück. Die Blattstückchen dienen ihnen nicht selbst als Nahrung, klärt uns Miguel auf. Sondern das Grünzeug wird in den Bau geschleppt, um dort als Substrat für einen Pilz zu dienen, von dem sich die Ameisen dann ernähren. In der ausgeklügelten Arbeitsorganisation hat jede Kaste der Ameisen ihre genau festgelegte Aufgabe, vom Abschneiden der Blattteile bis zur Pflege des Pilzes. Pro Jahr sammelt eine Ameisenkolonie rund 35 Tonnen Blätter, habe ich später bei Wikipedia gelesen.

Dann begegnen wir doch noch einem gefährlichen Tier, das wir zunächst gar nicht als gefährlich wahrnehmen. Der knallbunte Frosch, der vor uns über den Weg hüpft, ist schön anzusehen – aber ungemein giftig. Wir sollten lieber einen großen Bogen um ihn machen, warnt uns Miguel. Amazonas-Indianer verwenden das Hautsekret der Frösche, um ihre Pfeile giftig zu machen.

Am Nachmittag fahren wir mit dem Boot wieder zurück nach Atalaya, denn wir haben beschlossen, die dritte Nacht in der komfortableren Bamboo-Lodge zu verbringen. Das hat auch den Vorteil, dass wir es am nächsten Tag etwas kürzer zurück nach Cusco haben. Wir schlafen ein letztes Mal mit den Lauten des Urwalds ein.

Am Mittwoch (25. Juni) ist dann Rückfahrt angesagt. Wir haben allerdings genug Zeit, immer wieder anzuhalten, wenn wir Affen oder sehenswerte Vögel entdecken. Am späten Nachmittag liefert uns der Bus wieder am Hotel Ninos II ab. Wir sind und einig: Gut, dass wir hier die Chance genutzt haben, in den Regenwald zu kommen.

Doch wie weiter? Es ist uns längst klar, dass wir nicht genug Zeit mehr haben, um Peru bis in den Norden zu bereisen. Helga meint: Es ist erstmal genug mit hohen Bergen. Es zieht sie an die Küste.

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2 Kommentare zu “Nationalpark Manu, Peru: Die Spur des Leoparden”

  1. Eugen sagt:

    wunder-wunder-wunderschöne Fotos!!!

  2. Peter Schweer sagt:

    Hallo Dieter!
    Machu Picchu in allen Ehren – am interessantesten finde ich Deine Fotos von den kleinen Szenen auf Straßen, Plätzen, Märkten usw.
    Die Insekten und die Vögel hast Du toll geknipst! Aber der Schädel mit Banane – sensationell!!!!
    Deine Berichte lassen nicht nach und ich freue mich schon jedesmal auf den nächsten!
    Weiterhin gute Reise Euch beiden!
    Peter

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